Juniorhelfer*innen Klasse 4

Viertklässler werden Juniorhelfer*innen

Über viele Wochen hinweg übten die Viertklässler*innen der Grundschule Feldrennach immer wieder, wie sie Erste Hilfe leisten können. Mit Filmen, praktischen Übungen und Bastelarbeiten sowie den Anleitungen ihrer Klassenlehrerin trotzten sie der Pandemie und arbeiteten selbst im Homeschooling an ihrer Ausbildung. Mit der nun bestandenen Prüfung und der erhaltenen Urkunde sind sie nun in der Lage, anderen Kindern in den Pausen zu helfen und kleine Wunden zu versorgen.

Das Juniorhelferprogramm ist eines der vom Kultusministerium Baden-Württemberg empfohlenen Präventionsprogramme für Grundschulen. Im Rahmen des Sachunterrichts wurden die Themen behandelt:

  1. Auffinden einer Person/Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen
  2. Trösten/Notruf/Hilfe holen (Notrufhand)
  3. Kleine Wunden verarzten
  4. Infektionsschutz/Hygiene
  5. Verletzungen des Bewegungsapparates (Sportverletzungen)
  6. Hitze-/Kälteschäden(Rettungsdecke)
  7. Starke Blutungen (Druckverband)
  8. Bewusstlosigkeit, Vitalitätskontrolle
  9. Kopfverletzungen
  10. Unser Skelett/Knochen

Nicht nur in der Pause, sondern auch im Alltag, wissen die Juniorhelfer*innen nun, wie sie selbst helfen können und wann sie Hilfe holen müssen, sei es bei bei einer Lehrkraft in der Schule oder im Alltag bei einem Erwachsenen. Auch wie und wann im schlimmsten Fall ein Notruf unter 112 abgesetzt werden muss, haben sie in verschiedenen Rollenspielen einstudiert.

Ausgerüstet mit gelben Juniorhelferwarnwesten, einem Erste Hilferucksack für Kinder, einer Kühltasche mit Kühlakkus sowie dem sehr wichtigen kleinen Tröstebär - können die Viertklässler*innen nun in den Pausen hilfreich zur Seite stehen. Hoffen wir nun, dass wir dieses Wissen so wenig wie möglich einsetzen und anwenden müssen.

Kerstin Lauinger, Klassenlehrerin Klasse 4

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