Regelungen zum Schulstart / Reiserückkehrer

Regelungen zum Start nach den Weihnachtsferien

Die Landesregierung hat am 05.01.22 neue Vorgaben für den Schulstart nach den Weihnachtsferien bekanntgegeben:

  • Reiserückkehrer müssen bitte die aktuellen Regelungen zur Quarantäne und die aktuelle Liste der Risikogebiete beachten (Website des RKI).
  • Es besteht für alle Schüler*innen eine tägliche Testpflicht in der ersten Schulwoche. Nur „Geboosterte“ und Genesene mit mind. einer Impfung sind von der Testpflicht ausgenommen.
    • Um die tägliche Testpflicht zu ermöglichen, nutzen Sie bitte in den ersten drei Tagen die bereits erhaltenen Tests- und Rückmeldezettel (bitte Datum anpassen). Wir versuchen Ihnen am Mittwoch weitere Testkits nach Hause mitzugeben für den Rest der Woche und die Folgewoche.
  • Das Kultusministerium hält weiterhin am wichtigen Präsenzunterricht fest. Durch die bisherigen und die aktuellen Maßnahmen, ist dieser weiterhin so sicher wie möglich gestaltet.
  • Sollte die Lehrerversorgung oder das Infektionsgeschehen vor Ort es in den kommenden Wochen erfordern, entscheidet die Schulleitung in Absprache mit dem Schulamt, ob für einzelne Klassen oder die gesamte Schule für einen gewissen Zeitraum auf Fernlernen gewechselt werden muss. Für diesen Fall soll bei ausreichender Personalsituation eine Notbetreuung angeboten werden. Es besteht dann wieder eine Antrags- und Nachweispflicht für die Teilnahme an der Notbetreuung.
    • Berechtigt zur Teilnahme wären nur Kinder,
      • deren Erziehungsberechtigte beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen und hierdurch an der Betreuung gehindert sind, oder die alleinerziehend und beruflich unabkömmlich sind.
      • Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Notbetreuung ist die Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers, mit Nachweis über:
        • die berufliche Tätigkeit,
        • die Unabkömmlichkeit von dieser Tätigkeit,
        • sowie deren Zeiträume.
    • Sollte es an unserer Schule zu einem solchen Situation kommen, versuchen wir Sie wie immer, möglichst frühzeitig zu informieren. Je nach Infektionsgeschehen kann der Wechsel zum Fernlernen jedoch z.B. auch auf Anordnung des Gesundheitsamtes kurzfristig erfolgen. Bei einem möglichen Fernlernen nutzen wir die Lernplattform moodle (Wochenpläne, Aufgaben, Chats, Lernhilfe und Konferenzen per BBB).
    • Sofern möglich und sofern Sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben im Fall der Fälle, bitte ich Sie, die Nachweise bereits vorab zu besorgen und zuhause bereit zu halten.
  • Wie bereits erwähnt, finden die meisten Beratungs- und Entwicklungsgespräche in den kommenden Wochen als Videokonferenzen statt, das Ministerium hat dies ebenfalls so bestätigt. Die Einwahl erfolgt über den Moodle-Zugang Ihres Kindes gemäß den Einteilungen der Klassenlehrerinnen.

Stand 07.01.2022

Infos für Reiserückkehrer

Wer sich in den Ferien im Ausland aufgehalten hat, muss bei der Einreise nach Deutschland klären, ob aufgrund des Aufenthalts in einem Corona-Hochrisikogebiet bzw. Virusvariantengebiet eine Absonderungspflicht (Quarantänepflicht) besteht.

Am Präsenzunterricht, an den Betreuungsangeboten sowie am Förderangebot Lernbrücken darf nur teilnehmen, wer keiner Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegt (§ 12 Abs. 1 Nr. 1 CoronaVO Schule).

Die derzeit geltenden Quarantänebestimmungen für Reisende finden Sie in der Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (CoronaEinreiseV).

Nähere Informationen hierzu sowie die aktuelle Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete können auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts abgerufen werden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Einreiseregeln finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Bitte beachten Sie, dass sich sowohl die Rechtslage als auch die Einstufung der Risikogebiete kurzfristig ändern kann. Das Kultusministerium empfiehlt daher dringend, sich vor der Rückreise nochmals über die geltenden Bestimmungen zu informieren.

Quarantäne - was gilt?

Positiv getestete Personen

  • 10 Tage Quarantäne (erstes positives Testdatum plus 10 Tage) unabhängig von der Virusvariante. Bei pos. Schnelltest beendet ein neg. PCR-Test die Quarantäne sofort.
  • Ab 7. Tag der Quarantäne ist die Freitestung durch einen negativen Schnelltest (kein Selbsttest!) oder neg. PCR-Test möglich (unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus, also auch für Ungeimpfte möglich).
  • Sonderregelung für Beschäftigte in Krankenhäusern oder in der Pflege

Kontaktpersonen (KP)

  • 10 Tage Quarantäne (Haushaltsmitglieder ab erstem pos. Testdatum des ersten positiven Angehörigen des Haushalts plus 10 Tage, enge Kontaktpersonen ab letztem Kontakttag plus 10 Tage).
  • Ab 7. Tag der Quarantäne Freitestung durch einen negativen Schnelltest (kein Selbsttest!) oder neg. PCR-Test möglich.
  • Schüler können sich bereits ab dem 5. Quarantänetag mittels negativem Schnelltest frei testen (auch als Haushaltsangehörige KP).
  • Kohortenpflicht und tägliche Testungen der betroffenen Klasse / Gruppe mittels Schnelltest (keine Selbsttests) für 5 Schultage bei Auftreten eines Falles in der Schule, Quarantäne ggf. bei Häufung von Fällen (Ausbruchsgeschehen).
  • Keine Quarantäne mehr als Kontaktperson haben (quarantänebefreite Personen):
  1. Geimpfte, deren vollständiger Impfschutz max. 3 Monate zurückliegt
  2. Geimpfte, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben
  3. Genesene, deren PCR-Nachweis bezügl. des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus nicht länger als 3 Monate zurückliegt
  • Alle unter Punkt 1.-3. genannten Personen haben, sofern sie asymptomatisch sind und nicht positiv getestet wurden keine Quarantäne mehr, auch nicht bei der Omikron-Variante.
  • Quarantänebefreite Schüler*innen (und Lehrkräfte) hätten demnach auch bei einem Ausbruchsgeschehen keine Quarantäne mehr.

 

Dr. Tanja Muhr

Gesundheitsamt Pforzheim / Enzkreis

 

Stand: 12.01.2022

Allgemeine Corona-Regelungen

Der Unterricht findet im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen nach den Vorgaben der Coronaverordnung Schule statt. Es gelten im Wesentlichen folgende Regeln für die Grundschulen:

  • Testpflicht
    • Kinder der Grundschule müssen dreimal in der Woche (Mo/Mi/Fr) einen häuslichen Selbsttest durchführen und das Testergebnis per Rücklaufzettel in der Schule vorweisen.
    • Eine Bestätigung durch die Schule als Testnachweis für den privaten Bereich ist nicht mehr notwendig, Schulkinder erhalten Zutritt z.B. im Restaurant, Schwimmbad etc. mit einem aktuellen Nachweis (Schulbescheinigung oder auf Antrag Schülerausweis, dieser kann im Sekretariat (Lichtbild erforderlich) gegen Gebühr beantragt werden).
  • Maskenpflicht
    • Es besteht Maskenpflicht im gesamten Schulbetrieb, ausgenommen im Freien, während dem Essen und Trinken sowie beim Sportunterricht. (Aufgrund der Alarmstufe gilt ab dem 17.11.21 auch wieder im Klassenzimmer die Maskenpflicht).
  • Hygienevorgaben
    • Es gelten die AHA + L Regeln im Schulbetrieb
      • Abstand halten
      • Hygiene (Händewaschen, richtiges Niesen und Husten in die Armbeuge)
      • Alltag mit Maske
      • Lüften
  • Zutritts- und Teilnahmeverbot für Kinder und Personen, die
    • die einer Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus unterliegen,
    • die sich nach einem positiven Test nach Maßgabe der CoronaVO Absonderung einem PCR-Test zu unterziehen haben,
    • die typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust, aufweisen,
    • die keine medizinische Maske tragen (attestierte Maskenbefreiung ausgenommen),
    • die weder einen Testnachweis noch einen Impf- oder Genesenen-Nachweis im Sinne des § 4 Absatz 2 CoronaVO vorlegen.
  • Regelungen bei einem positiven Fall in der Klasse
    • Gilt für ein Kind / eine Person Absonderungspflicht aufgrund eines positiven Test auf das Coronavirus, gilt für die restliche Klasse eine tägliche Testpflicht in der Schule für 5 Tage sowie durchgehende Maskenpflicht ebenfallsfür 5 Tage.
    • Die betroffene Klasse wird für 5 Tage in der festen Lerngruppe/Klassenverband unterrichtet.
    • Das Gesundheitsamt kann im Einzelfall (z.B. aggressive Virusvariante) eine Absonderungspflicht für die komplette Klasse oder Schule verordnen.
    • Die Schulleitung informiert die Eltern der betroffenen Klasse beim Vorliegen eines positiven Tests anonymisiert gemäß den Vorgaben.
  • Fernunterricht
    • Kinder, welche aufgrund Absonderungspflicht nicht teilnehmen können oder die mittels einem ärztlichen Nachweis in der ersten Schulwoche für den Präsenunterricht abgemeldet wurden, lernen mit Material und Lernplänen über die Lernplattform moodle von zuhause aus.

Bei Veränderung der allgemeinen Lage behält sich die Landesregierung eine Anpassung der Maßnahmen gegen das Coronavirus vor.

Stand 16.11.2021

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