Umsetzung der Teststrategie an Schulen

Umsetzung der Teststrategie an Grundschulen

um den Präsenzunterricht an den Schulen je nach Pandemielage weiterhin gewährleisten zu können, hat die Landesregierung eine Teststrategie für Schulen beschlossen. Ziel der Testungen ist es, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen und die Verbreitung des Virus über die Schulen zu verhindern.

In der Woche ab dem 12. April 2021 können alle Beteiligten der Notbetreuung ein Testangebot auf freiwilliger Basis in Anspruch nehmen.

Mit der zweiten Kalenderwoche nach den Osterferien, also ab dem 19. April 2021, soll in Stadt- und Landkreisen mit einer hohen Zahl an Neuinfektionen eine indirekte Testpflicht eingeführt werden: Ein negatives Testergebnis (für Kinder und Personal), ist dann Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Da eine Durchführung der Testungen an der Grundschule aufgrund der erforderlichen organisatorischen Rahmenbedingungen aktuell nicht adäquat umsetzbar ist, erhalten Sie zwei Testkits pro Woche für die häusliche Selbsttestung.

Für die jeweils erste Präsenzwoche Ihrer Klasse erhalten Sie am Montag zwei Testkits für eine häusliche Testung am Dienstagfrüh und Donnerstagfrüh vor dem Unterricht.

Ab der zweiten Präsenzwoche Ihres Kindes, führen Sie bitte mit Ihrem Kind den ersten Test am Montagfrüh vor dem Unterricht durch. Den zweiten Test der Woche verwenden Sie für Ihr Kind bitte am Mittwochfrüh vor dem Unterricht. Sie können den Test jeweils auch am Vortag durchführen, maximal jedoch bitte jeweils 24 Stunden vor Unterrichtsbeginn.

Wir geben daher den Kindern die beiden Tests künftig am Ende jeder Unterrichtswoche für die jeweils nächste Woche mit nach Hause.

Zur Dokumentation müssen Sie uns die Durchführung und das negative Testergebnis des jeweiligen Tages durch Ihre Unterschrift bestätigen – bitte nutzen Sie dazu das Rückmeldeformular, welches Sie jeweils zusammen mit den Testkits erhalten.

Wie erfolgt die Probeentnahme mit einem Antigen-Schnelltest?

Für die Schülerinnen und Schüler stehen sogenannte „Nasaltests“ zur Verfügung. Die Schülerin bzw. der Schüler führt an sich selbst einen Abstrich im vorderen Nasenraum (ca. 2 cm) durch. Die Probeentnahme ist dadurch sicher, schmerzfrei und auch von jüngeren Kinder selbstständig durchzuführen. Bitte helfen Sie Ihrem Kind beim Selbsttest, damit dieser korrekt durchgeführt wird. Eine enstprechende Anleitung finden Sie in der Packungsbeilage. Auf unserer Homepage haben wir passende Anleitungsvideos eingestellt.

Auswertung der Tests (bitte nach 15 Minuten ablesen):

Wenn die Durchführung des Antigentests zu Hause ein positives Ergebnis aufweist, sind die Personensorgeberechtigten verpflichtet, umgehend eine PCR-Testung zu veranlassen. Bis dieser PCR-Test (Kinderarzt, Testzentrum o.ä.) durchgeführt wurde, darf die Schule nicht besucht werden. Bitte informieren Sie uns in diesem Fall telefonisch. Eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgt erst, wenn auch das PCR-Ergebnis positiv ausfällt. Auch die Quarantänepflicht für Haushaltsangehörige greift erst, wenn der PCR-Test positiv ausfällt. Alle weiteren Maßnahmen werden dann vom zuständigen Gesundheitsamt bzw. der Ortspolizeibehörde veranlasst.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen, liebe Eltern, für Ihre Unterstützung durch die Wahrnehmung des Testangebots. Wenn sich alle Familien ernsthaft an die Teststrategie halten, hoffen wir auf einen möglichst sicheren Präsenzunterricht.

Bei Fragen oder Anliegen melden Sie sich bitte gerne – bleiben Sie alle gesund.

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